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Wege des Abfalls

Letzten Mittwoch haben wir die Wege des Abfalls angeschaut.

Unsere erste Station war der Mistplatz. Dort kann man kostenlos z.B. Fernseher, alte Metallteile oder Autobatterien hinbringen. Diese Dinge werden dann angeschaut, was man noch verwenden oder wiederverwerten kann. Der Rest wird entsorgt, z. B. das alte Öl vom Pommes-frites-Machen.

Aber auch eine spezielle Sache macht man hier: Vom Winter werden die Wege gereinigt und die kleinen Steine von der Straße dorthin gebracht. Eine große Maschine macht sie wieder sauber und im nächsten Winter kann man die Steine wieder verwenden, damit die Leute nicht ausrutschen. Jeder kann im Winter hinkommen und gratis neue Steine holen.

Dann fuhren wir zum Rinterzelt und gingen in die Halle hinein. Dort waren große Maschinen. Wenn zu wenig Platz ist, dann macht eine der Maschinen den Müll ganz klein und die kleinen Stücke werden von einer anderen Maschine stark zusammengepresst, dadurch wird Platz gespart.

Eine dritte Maschine hat uns besonders beeindruckt: da wurden bunte Plastikflaschen ganz schnell transportiert und auf die verschiedenen Farben aufgeteilt. Mit einem starken Luftstrahl wurde jede Flasche auf den richtigen Weg gelenkt, zum Schluss waren z.B. alle weißen Plastikflaschen gemeinsam in einem Behälter, die gelben in einem anderen, usw.

Später fuhren wir zur Kompostanlage. Wir haben dort gesehen, wie aus Müll wieder neue Erde wird. Nicht alles kommt auf einen Berg, sondern die Reste von Blumen und Gras kommen zusammen und extra die Reste von Obst und Gemüse. Immer wieder dreht eine Maschine den Berg um, damit es nicht zu heiß wird, aber dann lässt man den Berg wieder in Ruhe, insgesamt dauert es drei Monate, bis die neue Erde fertig ist.

Wir haben an diesem Tag also viele neue Dinge und Maschinen kennengelernt und wissen jetzt ein bisschen mehr über die verschieden Sorten von Kompost und dass Müll nicht wertlos ist, sondern sehr gut wiederverwertet werden kann.
(Chuks & ml)

Copyright der Fotos von www.wien.gv.at

Diese Aktivität fand im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojekts “In einem Garten wächst mehr als man sät – ein Projekt zur ökologisch bewussten Lebenshaltung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge” statt und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Land – und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.