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Abfallberatung zu Besuch im Jugendwohnheim Abraham

Am Mittwoch, dem 5. August 2010 war die Abfallberatung der MA 48 zu Besuch im Jugendwohnheim Abraham. Den Burschen wurde erklärt, welchen Müll man in welche Tonne gibt.
Zur Übung wurden kleine Mülltonnen mitgebracht, die mit kleinen symbolischen Müllgegenständen befüllt werden sollten.
Sie lernten, was in die gelbe Tonne, was in die schwarze, die braune, blaue, rote, weiße und grüne Tonne gehört. Große Gegenstände wie Computer, Möbel aber auch Energiesparlampen, Batterien oder elektronische Geräte wie Handys müssen auf den Mistplatz. Die Burschen lernten und wussten schnell Bescheid, wohin welcher Müll geworfen wird und fanden die Einweisung in die Mülltrennung interessant.
Zum Schluss stellten einige auch Fragen an die Abfallberatung. Neugierig machte sie, was mit dem getrennten Müll später eigentlich passiert. Sie erfuhren, dass Metall zusammengeschmolzen wird, um es dann zu neuem Metall verarbeiten zu können, ebenso auch Plastik und Plastikflaschen oder Glas. Überrascht waren sie, dass der Biomüll/ Kompost zum Düngen verwendet werden kann. Somit befindet sich eigentlich alles was an Mist gesammelt wird in einem Kreislauf.
Durch Müllverbrennung kann aus dem Restmüll kostbare Energie umgewandelt werden, sodass zum Beispiel Strom wieder sinnvoll genutzt werden kann.
Das Altpapier wird wieder zu Papier verarbeitet. Das ist es auch, was wir in nächster Zeit mit den Burschen selbst ausprobieren möchten.
Für die Burschen ist es verständlich, dass sie mehr über Mülltrennung lernen durften, denn jeder von ihnen wird später einmal selbstständig in einem eigenen Haushalt leben. Spätestens dann tragen sie mit der Mülltrennung auch zum Umweltschutz bei.

(Carolin Talaska + Bewohner vom Jugendwohnheim)

Besuch in der Müllverbrennungsanlage Pfaffenau

Am Samstag, den 1. August 2010, besuchten 6 Burschen und ein Betreuer vom Jugendwohnheim Abraham die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau.
Zuerst schauten sich alle einen Informationsfilm über die Müllverbrennungsanlage an.
Danach bekam jeder einen roten Schutzhelm zur Sicherheit und man erkundete gemeinsam die Müllverbrennungsanlage.
Es wurden die 12 Abkippstellen zur Müllentleerung gezeigt. Die 1. bis 10. Abkippstelle wird mit kleinerem Mist befüllt. In der 10. bis 12. Stelle landen große, sperrige Müllgegenstände.
Die Müllverbrennungsanlage wird mit dem Mist aus ganz Wien beliefert.
Ein Angestellter bedient den Greifarm am Brückenkran, wodurch der Mist nach Material sortiert wird.
Den ganzen Müllverbrennungsprozess durften sich die Burschen mit dem Betreuer anschauen. Dazu gehörte natürlich auch wie der Müll verbrannt wird und wie die umgewandelte Energie gesammelt und weitergeleitet wird.
Der Besuch in Pfaffenau war für die Burschen und den Betreuer ein besonderer, interessanter und eindrücklicher Besuch. Sie waren hautnah dabei, was unter anderem mit ihrem eigenen Müll geschieht, wenn er richtig getrennt wird und das Erzeugnis aus der Müllverbrennung, nämlich Energie, wieder sinnvoll für die Wiener Haushalte genützt wird.

(Carolin Talaska + Bewohner vom Jugendwohnheim)

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Diese Aktivitäten fanden im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojekts “In einem Garten wächst mehr als man sät – ein Projekt zur ökologisch bewussten Lebenshaltung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge” statt und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Land – und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.