
Für den 15.05.2010 wurde ein Ausflug zu der Veranstaltung “Dialog im Dunkeln” organisiert.
Ein Betreuer und ein Zivildiener gingen mit sechs Burschen des Don Bosco Flüchlingswerks dorthin, um in eine für sie völlig neue Welt einzutauchen. Denn dort geht es darum, sich auf seine Sinne zu konzentrieren. Alle Sinne, nur nicht das Sehen. Nach einer kurzen Einschulung wurde die Gruppe ihrem Führer Matthias übergeben.
Matthias ist sehbehindert und weiß deshalb genau, wie er sich in der absoluten Dunkelheit zurechtfindet. Dies konnten unsere Burschen nicht von sich behaupten, da sie sich ja normalerweise mithilfe ihrer Augen orientieren. Unser Zivildiener Paul verirrte sich sogar in der dunklen Halle und musste den Anschluss an die Gruppe erst wieder mühsam finden. Die besagte Halle ist allerdings 900 m2 groß und so kann so etwas auch schnell passieren.
In dem Gebiet der Dunkelheit sind viele verschiedene Sachen aufgebaut. Angefangen bei einem Waldstück bis hin zu einer Bar in der man auch gerne Getränke konsumieren kann.
Draußen wieder angekommen wurde unseren Burschen und auch den Begleitpersonen schnell klar wie gut es uns geht und dass wir dankbar für unsere Gesundheit sein müssen.
“Dialog im Dunkeln” war eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten.
(Paul Pokorny)