Das Direktorat für Jugend und Sport des Europarates lud gemeinsam mit dem UNHCR zu diesem Meeting am European Youth Center in Strassburg vom 2 – 4.März 2010.
Ziel des Meetings, das an die Ergebnisse der Treffen in Budapest 2006 und 2007 sowie in Strassburg 2006 und 2008 anknüpft, war, heraus zu arbeiten, welche Schwerpunkte in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Asylwerbern in Europa zukünftig gelegt werden sollten.
Die Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern einigten sich zunächst einmal darauf, dass die Definition „junger Flüchtling“, die sich normalerweise auf die Unbegleiteten, Minderjährigen konzentriert, nicht ausreichend ist, um die Bedürfnisse junger Menschen auf der Flucht abzudecken. So wurde das Hauptaugenmerk auf die Gruppe der 18 – 30 Jährigen gerichtet, da gerade sie sich großen Herausforderungen in Bezug auf gesellschaftliche Teilhabe stellen müssen.
Neben ExpertInnen Vorträgen von Shimizu Yasuko vom UNHCR und Aboubakar Soumahoro arbeiteten die Teilnehmer des Treffens in Arbeitsgruppen zu den Themen – Soziale Inklusion – Ausbildung – Legaler Status
eine Vielzahl von Empfehlungen aus, die am letzten Tag des Meetings präsentiert wurden. (Die Empfehlungen finden Sie in Kürze hier)
Zu hoffen bleibt, dass wenigstens einige dieser Empfehlungen Einfluss auf Entscheidungen der Politik nehmen werden.
Das Treffen in Strassburg bot jedoch auch die Möglichkeit des persönlichen Kennenlernens diverser Organisationen, die in Europa mit und für Flüchtlinge arbeiten und somit der Netzwerkbildung.
(Irene Chavez)